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Neue Online Ressourcen von Karlheinz Gerlach

Karlheinz Gerlach, Die Freimaurer im alten Preußen 1738-1806: Die Logen in Berlin, Innsbruck : Studien Verlag, 2014, 1259 Seiten.

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Karlheinz Gerlach, Die Freimaurer im alten Preußen 1738-1806: Die Logen in  Pommern, Preußen und Schlesien. Studien Verlag, 2009 1052 Seiten.

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Update des Profils von Dr. Andreas Önnerfors


Neue Publikationen der Netzwerkteilnehmer:

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Hans-Hermann Höhmann (2016): Das Ritual in der humanistischen Freimaurerei, Funktion, Struktur, Praxis. 1. Auflage 2016. Leipzig: Salier Verlag.

Mit der Erörterung der Rolle des Rituals setzt Hans-Hermann Höhmann seine Studien und Vorschläge zu einer Humanistischen Freimaurerei fort. Im Rahmen dieser Konzeption ist das Ritual für ihn keineswegs die ganze Freimaurerei. Doch es ist das, was Freimaurerei von anderen Bünden unterscheidbar macht. Das Ritual besitzt keinen Offenbarungscharakter, vermittelt keine Heilslehren und hat keine magische Qualität. Es begründet keine Religion und sollte auch keine ersatzreligiösen Funktionen übernehmen. Das Ritual ist ein spezifisches Medium der Kommunikation. Es vermittelt Denkanstöße, öffnet das Bewusstsein des Maurers für ein Wahrnehmen bisher verborgen gebliebener Schichten der Persönlichkeit, lehrt durch Symbole und rituelle Handlungen und vermittelt der sozialen und diskursethischen Praxis der Loge eine die Gesamtperson des Bruders erfassende spirituelle Grundlage. Resultat ist eine Freimaurerei, die Gemeinschaft, Ethik und Ritual als Einheit umfasst. Insbesondere Gedankenwelt und Ritual stehen sich in der Humanistischen Freimaurerei nicht mehr unvermittelt gegenüber.


 

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Grün, Klaus-Jürgen (2014): Das verlorene Wort. Humanitäre Freimaurerei und die sanfte Revolte des autonomen Menschen. 1., Auflage 2014. Leipzig: Salier Verlag.


 

Helmut Reinalter.; Aufklärung, Humanität und Toleranz: Die Geschichte der österreichischen Freimaurerei im 18. Jahrhundert, Studien Verlag; Auflage: 1 (2015)


 

Gerlach, Karlheinz (2014, 2014): Die Freimaurer im Alten Preußen 1738 – 1806. Innsbruck, Wien, Bozen: Studien-Verl (Reihe Quellen und Darstellungen zur europäischen Freimaurerei, Bd. 14,2).


 

Reinalter, Helmut (Hg.) (2014): Freimaurerische Persönlichkeiten in Europa. 1. Aufl. Innsbruck: Studien Verlag (Quellen und Darstellungen zur europäischen Freimaurerei, 16).


 

 

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Schmidt, Alfred (2014): Entstehungsgeschichte der humanitären Freimaurerei. Deistische Wurzeln und Aspekte. 1., 1. Auflage 2014. Hg. v. Klaus-Jürgen Grün und Thomas Forwe. Leipzig: Salier Verlag.


 

Das wissenschaftliche Interesse an der Erforschung der Freimaurerei hat sich in den vergangenen Jahren merklich belebt. Waren es ursprünglich vor allem Forscher aus der Freimaurerei selbst, die sich in erster Linie für die Geschichte und Symbolik ihres Bundes interessierten, so wandten sich seit den fünfziger Jahren zunächst universitäre Historiker der Freimaurerforschung zu. Heute erstreckt sich das Interesse auf ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen: Geschichte, Literaturwissenschaft, Religionswissenschaften, Ritualforschung, Theaterwissenschaften, Kommunikationsforschung, Politologie und Soziologie. Die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen wuchs an und die Zahl nationaler und internationalen Konferenzen nahm zu.

Das Netzwerk Freimaurerforschung möchte Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Freimaurerforschung arbeiten, im nationalen wie im internationalen Kontext zu einem Informations- und Kooperationsverbund zusammenschließen. Freimaurerforscher im engeren Sinne sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie Wissenschaftler, für die Freimaurerei im Rahmen der von ihnen behandelten Kontexte ein Teilaspekt ist.

Das Netzwerk soll vor allem dem Austausch von Informationen über laufende und abgeschlossene Forschungsvorhaben, Quellenlage, Bibliotheks- und Archivfragen, Publikationen sowie Konferenzen und Lehrveranstaltungen zur Freimaurerei dienen. Er soll darüber hinaus helfen, Kooperationsbeziehungen zwischen den Netzwerkbeteiligten anzuknüpfen, durch die Forschungsvorhaben mit intra- sowie interdisziplinärem und international vergleichendem Charakter gefördert werden. Auf die Möglichkeit eines Zusammenwirkens mit der Freimaurerischen Forschungsgesellschaft „Quatuor Coronati“ sowie auf potentielle Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten durch die „Stiftung zur Förderung masonischer Forschung an Hochschulen und Universitäten“ wird hingewiesen.

Das Netzwerk Freimaurerforschung wird vom Forschungsprojekt „Deutsche Freimaurerei der Gegenwart – Zur Wechselwirkung von (post)moderner Geselligkeit und bürgerlicher Gesellschaft“ an der Universität Bielefeld betreut und wurde von folgenden Forscherinnen und Forschern initiiert: Prof. Dr. Jörg Bergmann (Bielefeld), Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann (Köln), Dr. Stefan-Ludwig Hoffmann (Bochum), Dr. Florian Maurice (München), Prof. Dr. Monika Neugebauer-Wölk (Halle-Wittenberg), Prof. Dr. Linda Simonis (Köln) und Prof. Dr. Jan Snoek (Heidelberg).

In das Netzwerk aufgenommen werden sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Freimaurerforschung arbeiten und einschlägig publiziert haben. Anmeldungen mit Angaben zu Adresse, Vita, Forschungs- und Konferenzvorhaben sowie Veröffentlichungen erbitten wir per E-Mail-Attachment an die Adresse des Netzwerks info@freimaurerforschung.de, bitte Foto beifügen.