Ebeling Florian

Dr. Florian Ebeling

ebeling

Adresse
43 Grovelands Road
N13 4RJ London
UK

Institut: Universität Heidelberg
Ägyptologisches Institut
Marstallhof 4
69117 Heidelberg
Tel.: +49-06221-542533

 

Biographie:
Dr. Florian Ebeling ist in Wolfenbüttel geboren, arbeitet für das Ägyptologische Institut der Universität Heidelberg und lebt in London und Wolfenbüttel.
Das Studium der Ägyptologie und Philosophie hat er an den Universitäten Heidelberg und Leiden/NL absolviert. Mit einem Promotionsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft war er Mitglied des Graduiertenkollegs „Religion und Normativität“ der Universität Heidelberg. Die Promotion in Ägyptologie und Philosophie hat er 2001 an der Universität Heidelberg bei Prof. Jan Assmann und Prof. Reiner Wiehl abgeschlossen.
Er hat als Lehrbeauftragter des Ägyptologischen Instituts der Universität Heidelberg gearbeitet, gemeinsam mit Prof. Jan Assmann in einem DFG Forschungs-Projekt das kulturgeschichtliche Umfeld von Mozarts und Schikaneders Zauberflöte aufgearbeitet und in Alleinverantwortung ein ebenfalls von der DFG gefördertes Projekt zur Erforschung der „ägyptischen Freimaurerei zwischen Aufklärung und Romantik“ durchgeführt.
Arbeitsschwerpunkte:
Der Forschungsschwerpunkte ist die Geschichte der Ägyptenrezeption, insbesondere die Kulturgeschichte der Aufklärung, die Freimaurerei und die Geschichte des Hermetismus.
Aktuelle Projekte:
Zur Zeit konzipiert er einen Forschungsverbund zur Dokumentation und Erforschung der Geschichte der abendländischen Ägyptenrezeption.
Publikationen (Auswahl):
Monographien
Das Ägyptenbild des Alchemo-Paracelsismus im 17. Jahrhundert. Beiträge zur intellektuellen Physiognomie des frühneuzeitlichen Hermetismus. (Dissertation, Universität Heidelberg). April 2002

Das Geheimnis des Hermes Trismegistos. Geschichte des Hermetismus. München 2005 (englische Übersetzung 2007, Cornell University Press)
Ägyptische Mysterien. Unterweltsreisen in Aufklärung und Romantik,München 2011 (gemeinsam mit Jan Assmann)

Aufsätze
Catarino Mazzolàs Libretto »Osiride« (Dresden 1781). Ein Beitrag zum kulturgeschichtlichen Umfeld des Librettos der »Zauberflöte«. In: Mozart-Jahrbuch 1999, S. 49-69

„Geheimnis“ und „Geheimhaltung“ in den Hermetica der Frühen Neuzeit. In: Antike Weisheit und kulturelle Praxis. Hermetismus in der Frühen Neuzeit. Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 171. Göttingen 2001, S. 63-80

„Mysterien“ der Aufklärung. Die platonische Transformation der Mysteriensprache und ihre Verwendung im ausgehenden 18. Jahrhundert. In: Sibylle Meyer (Hsg.): Egypt – Temple of the Whole World. Studies in Honour of Jan Assmann. Amsterdam 2003, S. 59-80

Die Zauberflöte als Mysterienoper und die ägyptische Freimaurerei. In: Quatuor Coronati Jahrbuch 43/2006, S. 67-84

Mozarts Zauberflöte, der Schrecken des Todes und die Macht der Musik. In: Bärbel Pelker (Hsg.): Theater um Mozart. Heidelberg 2006, S. 127-142

«Ägyptische Freimaurerei» in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in: Zeitschrift für internationale Freimaurerforschung 22, (2009), 9–28

Zum Hermetismus in der Freimaurerei des 18. Jhs.. In: Quatuor Coronati Jahrbuch 48/2011