Knüpfer Volker

Dr. Volker Knüpfer

knuepfer

Adresse:
Fürstenstr. 262
09130 Chemnitz

Biographie:
Geboren 1950 in Schönbach (Sachsen);
1970 Abitur;
1970-1974 Studium der Geschichte und Geographie an der Universität Greifswald;
1992 Promotion zum Dr. phil. in Dresden, Dissertation über das Thema „Frühliberalismus und Presse in Sachsen“.
Seit 1975 Arbeit als Historiker in der Museumsfachberatung/Historische Museen und für wissenschaftliche Ausstellungs-, Forschungs-, und Publikationsprojekte u. a. für Sächsische Landesstelle für Museumswesen, Bezirkskunstzentrum Chemnitz/Bereich Geschichtsmuseen, Schloßbergmuseum f. Stadtgeschichte Chemnitz, Sächsisches Industriemuseum und Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde an der TU Dresden.
Arbeitsschwerpunkte:
Freimaurerei und Nationalsozialismus (Antimasonische Museen und Ausstellungenin Deutschland und Europa 1933-1945);
Regionale nationalsozialistische Kulturpolitik und Propaganda;
Freimaurerei, Liberalismus und Konservatismus im 19. Jahrhundert (Presse- und kommunikationsgeschichtliche Aspekte);
Geschichte des Museumswesens 19./20. Jahrhundert;
Sächsische Landesgeschichte 19./20. Jahrhundert.
Aktuelle Projekte:
Die nationalsozialistischen Freimaurermuseen/Logenmuseen als Forum antimasonischer Propaganda und Träger zentraler Teile der Ideologie des NS-Staates (Forschungsprojekt);
Freimaurer im Visier der „weltanschauliche Forschung“ der SS (Buchprojekt);
Freimaurer als Träger der frühen liberalen Presse in Sachsen.
Publikationen (Auswahl):

Winkelmaß und Zirkel, zur Geschichte der Freimaurerei in Chemnitz, Chemnitz 2012.
Die nationalsozialistischen Anti-Freimaurermuseen, zu Ergebnissen und Perspektive eines Forschungsprojektes, in: Zeitschrift für Internationale Freimaurer-Forschung, 10. Jhg., 19. H. 2008.
Antimasonische Ausstellungen im “Dritten Reich”. Das “Sächsische Logenmuseum” in Chemnitz, in: Zeitschrift für Internationale Freimaurer-Forschung, 10. Jhg., 19. H. 2008
Das „Sächsische Logenmuseum“ in Chemnitz als Forum antifreimaurerischer NS-Propaganda, in: Quatuor Coronati, Jahrbuch zur Freimaurerforschung 2005.

Freimaurer im Visier der Nationalsozialisten, in: Sächsische Heimatblätter, Wissenschaftliche Zeitschrift für sächsische Geschichte, Denkmalpflege, Natur und Umwelt 4/2005.

Die Reflexion der Dresdner Konferenz in der Presse der sächsischen Residenzstadt 1850/51, in: Flöter, Jonas/Wartenberg, Günther (HG.) Die Dresdner Konferenz 1850/51, Föderalisierung des Deutschen Bundes versus Machtinteressen der Einzelstaaten, Schriften zur sächsischen Landesgeschichte, Bd. 4, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2002.

Karl Ernst Richter-Der liberale Wortführer von 1830 und der Dresdner Maiaufstand 1849, in: Jeschke, Karin/Ulbricht, Gunda (Hg), Dresden, Mai 1849, Dresden 2000.
Presse und Liberalismus in Sachsen, Positionen der bürgerlichen Presse im frühen 19.Jahrhundert, Reihe Geschichte und Politik in Sachsen der Universität Leipzig, Bd. 2, hrsg. v. Ulrich v. Hehl, Wieland Held, Günther Heydemann und Hartmut Zwahr, Böhlau Verlag: Weimar, Köln, Wien 1996.

Presse und Liberalismus in Sachsen vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1833, in: Neues Archiv für sächsische Geschichte, Weimar 1995, Bd. 65.

Von „sukzessiven Reformen“ zur „Totalreform“, Presse und Wandlungen des Liberalismus in Sachsen um 1830, in: Jahrbuch z. Liberalismus- Forschung/Friedrich-Naumann-Stiftung, Baden-Baden 1995 (auch als Sonderdruck erschienen).

„Journale sind unsere Festungen“ – Verfassung, Öffentlichkeit und periodische Presse in Sachsen 1831-1833, in: Sächsische Heimatblätter, Wissenschaftliche Zeitschrift für sächsische Geschichte, Denkmalpflege, Natur und Umwelt 4/1994.

„Stählerne Helden“ und „Bombenstimmung“, Faschistische Kulturpolitik und Greifenstein-Naturtheater, Limbach-Oberfrohna 1990.

Johann Christoph Arnold (1763-1843), Für bürgerliche Kommunikation und Publizistik, in: Sächsische Heimatblätter, Wissenschaftliche Zeitschrift für sächsische Geschichte, Denkmalpflege, Natur und Umwelt 4 1/1989.